Kreuzkorrelationsverfahren

Kreuzkorrelationsverfahren

Schnell strömende Fluide, wie zum Beispiel Dampf, zeichnen sich durch ein turbulentes Strömungsprofil aus.

Zwei Ultraschallsensorpaare werden in einem definierten Abstand zueinander auf dem Rohr montiert und bilden so zwei akustische Messschranken.

Die in das Rohr eingestrahlten Ultraschallsignale werden dabei durch die Wirbel des turbulent strömenden Fluids moduliert. Da die Wirbel mit der Strömung mitgetragen werden, durchlaufen sie die beiden Messschranken mit einem Zeitversatz. Durch Kreuzkorrelation der Modulationssignale über die Zeit bestimmt FLUXUS ST-HT die Strömungsgeschwindigkeit des Dampfs.

Da Ultraschallwellen auch Festkörper durchdringen, können die Sensoren auf der Außenwand des Rohres befestigt werden. Die Messung funktioniert daher eingriffsfrei und erfordert keinerlei Rohrarbeiten zur Installation der Sensoren und zur Inbetriebnahme des Ultraschallmesssystems.