Prüfung fest installierter Durchflussmesseinrichtungungen in der Abwasserwirtschaft

Prüfung fest installierter Durchflussmesseinrichtungungen in der Abwasserwirtschaft

Die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen schreiben die regelmäßige Überprüfung fest installierter Durchflussmessstellen in abwassertechnischen Anlagen verbindlich vor. Sämtliche Klärwerke messen den Durchfluss zumindest im Ablauf (in der Regel mit magnetisch induktiven Messsystemen). Da die Abwassergebühren auf der Grundlage der eingeleiteten Mengen entrichtet werden, kommt der Genauigkeit dieser Abrechnungsmessung auch eine ökonomische Bedeutung zu. Viele Kläranlagen verfügen zudem über eine Durchflussmesseinrichtung im Zulauf, deren Messwerte für die – üblicherweise automatisierte – Prozessführung verwendet werden.

Externe Messexperten, die die fest installierten Durchflussmesser regelmäßig mit portablen Messsystemen prüfen, legen Wert auf eine höchstmögliche Genauigkeit dieser Prüfgeräte.
Das ideale Instrument hierfür ist der portable Ultraschall-Durchflussmesser FLUXUS F601. Das kompakte und robuste Durchflussmessgerät bewährt sich in der täglichen Praxis:
Auch eine Zweikanalmessung, mit der Strömungsprofilverzerrungen effektiv kompensiert werden, ist in weniger als einer Viertelstunde eingerichtet und betriebsbereit. Die aufgezeichneten Messwerte können später an einen PC übertragen und dort komfortabel mit denen des fest installierten Durchflussmessers verglichen und ausgewertet werden.

Vorteile

  • Genaue und zuverlässige eingriffsfreie Messung - Zwei Messkanäle sorgen für hohe Genauigkeit selbst unter schwierigen Bedingungen (gestörtes Strömungsprofil)
  • Keine Rohrarbeiten – keine Störung des normalen Anlagenbetriebs
  • Kein Einfluss der temporären Messstelle auf die Strömungsverhältnisse im Rohr und daher auch keine Störung der zu überprüfenden Messeinrichtung
  • Einrichtung der temporären Referenzmessstelle im Handumdrehen sowie einfache und benutzerfreundliche Parametrierung des Messumformers
  • Außerordentliche Flexibilität: ein einziges Sensorpaar reicht zur Abdeckung des in der Abwasserwirtschaft gebräuchlichen Nennweitenbereichs aus
  • Gepaarte kalibrierte Sensoren werden beim Anschließen vom Messumformer automatisch erkannt, Kalibrierdaten sind in den Sensoren gespeichert
  • Hohe und auf das nationale Normal (PTB) rückführbare Genauigkeit
  • Extrem großer Messbereich in beiden Durchflussrichtungen (bidirektional) – auch geringe Durchflüsse mit kleinen Strömungsgeschwindigkeiten werden sicher und genau detektiert
  • Starke Sendeleistung des Messumformers gewährleistet verlässliche Messung auch bei erhöhtem Feststoffgehalt
  • Automatisches Umschalten in den HybridTrek Modus bei sehr hohem Feststoffgehalt