Betrieb von Verdichteranlagen

Betrieb von Verdichteranlagen

Der Betrieb von Verdichteranlagen kann mit FLUXUS® G einfach und effektiv überwacht werden.

Beim Betrieb mehrerer Verdichter gewährleisten Durchflussmessungen auf der Verdichtersaugseite eine gleichmäßige Lastverteilung und ermöglichen den möglichst effizienten Betrieb der Verdichter nahe am jeweiligen Arbeitspunkt. Etwaiger Wartungsbedarf wird frühzeitig erkannt, teuren Beschädigungen und den damit verbundenen Betriebsunterbrechungen vorgebeugt.

Applikationsbeispiel Erdgasverdichterstation

Im Bereich Weser-Ems West fördert ein Erdgasunternehmen aus ca. 120 Produktionssonden jährlich rund 6,5 Mrd. m³ Erdgas. Der Förderdruck an den Gasbohrungen variiert je nach Erschöpfung der Lagerstätte zwischen 25 und 80 bar.

In einer Verdichterstation wird das geförderte Rohgas zur Weiterleitung in die Aufbereitungsanlage mittels zweier durch Gasturbinen angetriebenen Hochdruckverdichter auf 80 bar verdichtet. Zwei Messblenden messen den Durchfluss durch die Verdichter.

Je nach Förderleistung ist es jedoch für den optimalen Betrieb der Verdichter notwendig, Gas über einen Bypass im Kreis zu führen. Die von den fest installierten Messblenden gemessene Durchflussmenge entspricht dann nicht mehr der tatsächlichen Menge des geförderten Erdgases. Sowohl das Produktionsdispatching als auch der Operator der Erdgasaufbereitungsanlage benötigen jedoch verlässliche Informationen über die weitergeleitete Fördermenge.

Die eingriffsfreie Gas-Durchflussmessung im Clamp-On-Verfahren ist die elegante Lösung des Messproblems. Da die Sensoren nicht mit dem Medium in Kontakt kommen, sind sie keinerlei Verschleiß durch den aggressiven Schwefelwasserstoff ausgesetzt. Rohrarbeiten sind nicht erforderlich. Die Installation erfolgt bei laufendem Betrieb.

Vorteile der eingriffsfreien Durchflussmessung mit FLUXUS

  • Außerordentlich hohe Messdynamik (Durchflüsse bis zu 250000 Nm³/h)
  • Integrierte Umrechnung in Normvolumenstrom oder -massestrom gemäß ISO 12213-1
  • Einfache Nachrüstung ohne Eingriff in das Rohrsystem und ohne Betriebsunterbrechung
  • Messung ohne Medienkontakt, daher keine Werkstoffnachweise erforderlich