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Durchflussmessung von Bitumen in einer Ölsandanlage

Durchflussmessung von Bitumen in einer Ölsandanlage

In Kanada liegt das bedeutendste Ölsandrevier der Welt und zugleich das einzige, wo die bitumenhaltige Schicht im Tagebau abgebaut werden kann. Die Aufbereitung des geförderten Ölsandes geschieht in Raffinerien vor Ort. Zum Aufbereitungsprozess gehört auch die thermische Behandlung des Bitumens. Bei diesem Vorgang muss der Bitumenzufluss bei Temperaturen zwischen 350 °C und 400 °C gemessen werden. Üblicherweise werden diese Durchflüsse mit Differenzdruckmethoden (Venturidüse oder Messblende) oder im Wirbelstromverfahren gemessen. Alle diese Messtechniken sind jedoch Inline-Verfahren und daher dem Verschleiß unterworfen.

Als bessere Alternative erwies sich die eingriffsfreie Durchflussmessung mit Ultraschall. Durch eine Testmessung mit dem portablen Durchflussmesser FLUXUS F601 und der Hochtemperatursensoranbringung WaveInjector an einem 6 Zoll Rohr das Vakuumrückstand führte, konnte die Überlegenheit des Verfahrens demonstriert werden. Die Testmessung offenbarte zudem die Fehlfunktion eines Automatikventils, das nicht den Befehlen und Anzeigen des Prozessleitsystems entsprechend schloss.

Beeindruckt von der Leistung des FLUXUS Ultraschall-Durchflussmessers entschied sich der Kunde für den WaveInjector in Kombination mit einem explosionsgeschützen, permanenten FLUXUS Messumformer. Die gemessenen Durchflusswerte werden zur Mengenbilanzierung im Aufbereitungsprozess genutzt.

Vorteile

  • Genaue und zuverlässige eingriffsfreie Messung
  • Anbringung ohne Rohrarbeiten und ohne Betriebsunterbrechung
  • Kein Verschleiß durch das Medium, daher lange Betriebsdauer

Zugehörige Geräte