Durchflussmessung an einer vergrabenen Erdgas-Pipeline

Durchflussmessung an einer vergrabenen Erdgas-Pipeline

In einer norddeutschen Kompressorstation wird das ankommende norwegische Gas mit einem Eingangsdruck von 48 bar auf rund 84 bar verdichtet, um es durch eine große DN1000-Transportleitung weiter Richtung Ruhrgebiet zu leiten.

Etwa 5 km weiter östlich kreuzt eine Transportleitung gleicher Nennweite zum einem naheliegenden Erdgasspeicher. Beide Transportleitungen sind über eine Leitung DN700 miteinander verbunden, so dass sowohl norwegisches Importgas  eingespeichert als auch dort ausgespeichertes Erdgas in die Transportleitung Richtung Ruhrgebiet eingespeist werden kann.

Die Verbindungsleitung verfügte bislang über keine Einrichtung zur Durchflussmessung. Der Netzbetreiber suchte daher nach einer geeigneten Lösung zur Nachrüstung.

Die eingriffsfreie Durchflussmessung mit FLUXUS überzeugte durch gleich mehrere entscheidende Vorteile:
Da die Clamp-On-Ultraschallsensoren einfach außen auf der Rohrwand befestigt werden, ist keinerlei Öffnung der Leitung erforderlich. Zur Installation einer benetzten Messeinrichtung hätte ein viele Kilometer langer Leitungsabschnitt abgesperrt werden müssen. Durch die Verwendung der eingriffsfreien Clamp-On-Ultraschall-Technologie wird die Entspannung dieser riesigen Gasmenge vermieden. Zur Anbringung der Sensoren muss lediglich ein Zugang zum im Erdboden verlegten Rohr geschaffen werden.

Die eingesetzten Sensoren verfügen über den Schutzgrad IP68 und sind zum dauerhaften Betrieb direkt im Erdreich geeignet. Dadurch konnte der bauliche Aufwand auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Das eingriffsfreie akustische Messverfahren funktioniert prinzipbedingt gleichermaßen genau in beiden Durchflussrichtungen und zeichnet sich durch eine sehr hohe Messdynamik aus.

Vorteile

  • Genaue und zuverlässige bidirektionale Durchflussmessung mit außerordentlich hoher Messdynamik
  • Eingriffsfreie Clamp-On-Ultraschall-Technik: Anbringung und Inbetriebnahme ohne Rohrarbeiten, keine Entspannung von Gasmengen
  • Minimaler baulicher Aufwand, unterirdische Montage direkt im Erdreich ohne teuren Schachtbau
  • Keine mechanisch bewegten Teile, keine Mehrkosten für hohe Druckstufe oder große Nennweite, kein Druckverlust
  • Molchbar, keine störenden Einbauten im Rohr
     

Zugehörige Geräte