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Wärmemengen- und Durchflussmessungen am Flughafen

Wärmemengen- und Durchflussmessungen am Flughafen

Mit dem Betrieb eines derart komplexen Energieverbundsystems wie der Energieversorgung am Flughafen München sind sehr hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit verbunden. Die technische Betriebsführung liegt in der Hand des Anlagenfahrers in der Leitwarte der Energiezentrale. Zu den vom Prozessleitsystem verarbeiteten Daten zählen auch die von FLUXUS erfassten Messwerte der momentanen Wärmeleistung.

Die Wärmeverteilung auf dem Flughafen erfolgt über ein teilweise im Erdreich und teilweise in unterirdischen, begehbaren Tunnelsystemen verlegtes Fernwärmenetz mit einer Gesamttrassenlänge von rund 18 Kilometern. Um jederzeit die momentane Netzauslastung darstellen zu können, muss an den Hauptsträngen der Durchfluss bzw. der Wärmestrom gemessen werden.

Die eingriffsfreie Wärmestrommessung mit FLUXUS erwies sich als ideale Lösung.
Ein Flughafen schläft nie – daher können die Hauptversorgungsleitungen auch nicht einfach für die Installation eines Messgeräts abgesperrt werden. Kein Problem für die eingriffsfreie Energiemessung mit FLUXUS: Die Clamp-On-Sensoren werden einfach außen auf dem Rohr angebracht. Clamp-On-Pt100-Fühler messen die Temperatur im Vor- und im Rücklauf, im Rücklauf erfolgt dazu im Laufzeitdifferenzverfahren die eingriffsfreie Durchflussmessung mit Ultraschall. Aus den gemessenen Werten errechnet FLUXUS den thermischen Energiestrom. Mit der im Messumformer integrierten Summenfunktion lässt sich FLUXUS auch als Energiezähler nutzen.

Auf die Idee, ältere, fest installierte magnetisch-induktive Durchflussmesser, die aufgrund von Belagsbildungen keine verlässlichen Messwerte mehr lieferten, durch die eingriffsfreie Messtechnik zu ersetzen, waren die Messtechniker gekommen, da sie mit dem portablen FLUXUS Ultraschall-Durchflussmesser bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Nun messen fest installierte FLUXUS den Wärmefluss an den drei Heizwasserhauptsträngen, an zwei weiteren Heizwasserleitungen im Terminal 2, am Heißwasserkessel 3 sowie an der Heizwasserleitung zur Gepäcksortieranlage, über der ein Satelliten-Terminal entstehen soll. Dank der Wärmeflussmessungen ist der Leitwärter jederzeit über die momentane Betriebssituation im Bild. Die erfassten Werte liefern die Datenbasis für die Ermittlung des gegenwärtigen Netzkapazitätsbedarfs und damit auch die Planungsgrundlage für eventuelle spätere Kapazitätserweiterungen.

Vorteile

  • Zuverlässige eingriffsfreie Erfassung der thermischenEnergieflüsse
  • Praktisch verschleißfreie Messung ohne Messwertdrift, unempfindlich gegenüber eventuellen Belagsbildungen
  • Unabhängig von der Leitfähigkeit des Mediums
  • Einfache Einrichtung der Messstellen ohne Betriebsunterbrechung - minimaler Installationsaufwand
  • Kompaktes Messsystem, einfache Anbringung auch an schwer zugänglichen Messstellen

Zugehörige Geräte