Durchflussmessung von industriellem Abwasser

Industrielles Abwasser fällt in der chemischen Industrie in großen Mengen an. Da es sich in seinen Inhaltsstoffen grundlegend von kommunalem Abwasser unterscheidet, muss es auch in speziellen Kläranlagen wiederaufbereitet werden.

Meist befinden sich diese Anlagen direkt auf den Geländen am Standort, so auch in einem großen Chemiepark in Norddeutschland.  Die dortige Wiederaufbereitungsanlage besteht aus zwei Hochbehältern, die über mehrere Zuleitungen, mit Rohrgrößen zwischen DN 200 und DN 1000, gespeist werden.

Aufgrund der Tatsache, dass eine Unterbrechung dieser Zuleitungen zum Einbau von inline Messgeräten nur bedingt praktikabel ist, hat der Anlagenbetreiber FLEXIM kontaktiert.

Konventioneller Weise werden in wasser- und abwasserführenden Rohrleitungen oftmals magnetisch induktive Durchflussmessgeräte (MIDs) eingebaut. Diese sind insbesondere bei kleineren Rohrnennweiten kostengünstig, zuverlässig und messgenau. Der Nachteil dieser Messtechnologie liegt jedoch darin begründet, dass zum Einbau Rohrarbeiten und Prozessstillstände nötig sind und der Preis der Messgeräte mit dem Rohrquerschnitt stark ansteigt.

Der Preis des FLUXUS Messsystems ist unabhängig von der Rohrgröße und Rohrarbeiten oder gar Prozessunterbrechungen sind nicht nötig.

Aufgrund des integrierten HybridTrek Modus, sind die FLUXUS Durchflussmesser auch dazu in der Lage bei hohen Feststoffgehalten, so bspw. im Abwasserstrom, genau und zuverlässig zu messen.

Vorteile

  • Kosteneffiziente Durchflussmessung von Abwasserströmen
  • Messlösung unabhängig vom Rohrquerschnitt, keine Rohrarbeiten zur Installation nötig
  • Genaue und zuverlässige Durchflussmessung auch bei hohen Feststoffgehalten