Neue Clamp-On-Ultraschallsysteme FLUXUS 721 TE / CA

02.03.2020

Eingriffsfreie Durchflussmessung von Wärmeströmen und Druckluft

Energieeffizienz ist in der Industrie ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Mit den Clamp-On-Ultraschallsystemen FLUXUS F721 TE und FLUXUS G721 CA bietet FLEXIM die ideale messtechnische Lösung zur präzisen Erfassung flüssigkeitsbasierter thermischer Energieströme bzw. von Druckluft ohne jeden Eingriff in bereits bestehende Rohrleitungssysteme. Im Unterschied zu gebräuchlichen benetzten Messverfahren zeichnet sich die eingriffsfreie akustische Messung durch ihren extrem großen Messbereich und ihre hohe Empfindlichkeit selbst bei niedrigen Fließgeschwindigkeiten aus. Darüber hinaus sind die auf der Außenseite der Rohrleitung montierten Clamp-On-Ultraschallsensoren keinem Verschleiß durch das innen strömende Medium ausgesetzt und verursachen daher keinen Wartungsaufwand.

Beide Messsysteme basieren auf dem leistungsfähigen und bewährten Clamp-On-Ultraschall-Durchflussmesser FLUXUS 721. Die Feldbussysteme des stationären Messumformers erlauben bidirektionale Feldkommunikation, Parametrierung und Online-Diagnose.

Die Wärmestrommesser FLUXUS F721 TE wurden konzipiert für die eingriffsfreie Messung thermischer Energieströme praktisch sämtlicher flüssiger Wärmeträger, seien es VE-Wasser, Wasser-Glykol-Gemische oder auch Wärmeträgeröle bis zu Temperaturen von über 400 °C. Die verfügbaren Ultraschall-Durchflusssensoren decken einen Nennweitenbereich von DN 25 bis DN 1000 ab. Hochpräzise und gemäß DIN EN 1434 gepaarte Temperaturfühler gewährleisten die Genauigkeit der Leistungs- bzw. Energiemessung. Die Zweikanalausführung des FLUXUS F721 TE erlaubt die simultane Messung an zwei Messstellen.

Beim Druckluftgerät FLUXUS G721 CA erweist sich die Bidirektionalität des Messverfahrens als besonders vorteilhaft. Weil die Messung unabhängig von der Strömungsrichtung gleichermaßen gut und genau funktioniert, eignet sich FLUXUS G721 CA auch zur Bilanzierung in komplexen Druckluftnetzen, in denen sich Strömungsrichtungen betriebsbedingt ändern können. Die eingriffsfreie Druckluftmessung ist bei Metallrohren ab einem Druck von 3 bar möglich und deckt einen Nennweitenbereich von DN 15 bis DN 250 ab. Die Druckluftmessung an Kunststoffrohren erfordert keinen Mindestdruck.