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Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Messaufgabe! Über zusätzliche Anmerkungen und die Nennung eines bevorzugten Zeitraums für die Testmessung freuen wir uns:

Prof. Heinrich Tessmer

07.04.2007

Heinrich Tessmers Bilder atmen die Vitalität ihres Schöpfers. Der kraftvolle Strich mag dem 1943 im sächsischen Rottluff, gleichermaßen Geburtsort des Brücke-Künstlers Karl Schmidt-Rottluff, gewissermaßen in die Wiege gelegt worden sein. Sein Handwerk erlernte Heinrich Tessmer zunächst an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Ab 1964 studierte Tessmer an der Kunsthochschule Berlin, wo er Meisterschüler bei Walter Womacka wird und in den Achtzigerjahren als Professor und Leiter des Fachgebietes Malerei wirkt. Tessmer stellt seine Werke national und international aus, u.a. in Berlin, Weimar, Bonn, Bielefeld, Zürich, Denver und Chicago. Seit der Rückkehr von einem dreijährigen Arbeitsaufenthalt im südwestfranzösischen Biarritz Anfang der Neunzigerjahre arbeitet Heinrich Tessmer freischaffend in Berlin.

Zahlreiche Werke Heinrich Tessmers befinden sich in öffent-
lichem Besitz, von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften über die Sammlung Deutscher Bundestag bis zum Moskauer Puschkinmuseum. Die kleine Ausstellung in den Räumen von FLEXIM versammelt vor allem Druckgraphik und Malerei aus den letzten anderthalb Jahrzehnten. So unterschiedlich die Sujets und ihre Darstellungsformen, zeugen die gezeigten Arbeiten doch alle von Tessmers unabhängigen Umgang mit Tradition und Techniken. Ob er Löwen, Kamele und Hyänen unter dem Wüstenmond malt oder die schroffe Küste der Biskaya: Abstraktion und Gegenständlichkeit sind ihm keine sich einander ausschließenden Gegensätze, sondern gehen ineinander über. Die Freiheit entspringt der Meisterschaft: Souverän bedient er sich verschiedener Stilrichtungen und fügt sie zusammen. So sehen wir die Kontur eines griechischen Helden, wie wir sie von attischen Vasen kennen, während das Chaos des Schlachtgetümmels ringsum ganz zeitgenössisch daherkommt.

Ein paar hundert Meter westlich von Rottluff liegt das Örtchen Rabenstein. Rabenstein heißt auch Tessmers literarisches Alter Ego. Ein lebenslustiger und -erfahrener Mensch ist der Herr Rabenstein, der die Freuden der Welt genießt und ansonsten über ihr Treiben und ihr Blendwerk herzlich zu lachen weiß. Rabenstein schreibt mit spitzer Feder: Er ist ein feiner Beobachter, seine kurzen Geschichten vermitteln dem Leser lebendige bildliche Vorstellungen. Umgekehrt verhält es sich mit Rabenstein, der Heinrich Tessmer heißt, wenn er zum Pinsel greift: Seine Bilder verbleiben in einem Schwebezustand zwischen Greifbarem und Ungreifbarem und lassen so der Phantasie des Betrachters Raum. In den Fluren von FLEXIM flüstern von den Wänden Geschichten.

Prof. Heinrich Tessmer im Atelier » Schloßpark « (Herbstpark), 2006, Öl auf Leinwand, 85 x 70 cm